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Simulation

Simulatoren und Modellierung

Es gibt vielfältige Gründe in Human-Factors-Untersuchungen mit Simulationen oder Modellen zu arbeiten. Digitale Prototypen spielen eine zunehmend wichtige Rolle in der Produktentwicklung, auch die Modellierung menschlichen Verhaltens bietet je nach Fragestellung methodische und Kostenvorteile. Für die Prüfung der Mensch-Technik-Interaktion werden Tests in Simulatoren und Modelle des Menschen essentieller Bestandteil für die erfolgreiche Markteinführung moderner Produkte sein und ihren festen Platz im product-lifecycle-management (PLM) einnehmen.

Vorteile von Simulation und Modellierung

  • Reproduzierbarkeit - Jedes Szenario kann beliebig oft und jederzeit exakt reproduziert werden. In der "realen" Welt ist dies aufwändig, teuer und nicht immer realisierbar.
  • Sicherheit - Gerade Gefahrensituationen werden erst durch Simulation testbar. Auch kritische Szenarien können für die Untersuchungsteilnehmer gefahrlos im Simulator geprüft werden.
  • Änderbarkeit - Änderungen der Infrastruktur, wie Beschilderung und Signalanlagen können nach Belieben implementiert werden - ohne Sondergenehmigungen oder Umbaupausen.
  • Kosteneffizienz - Simulatoren sind durch die Verwendung handelsüblicher Hardware und modularen Aufbau von Simulatorkernen, Datenerfassung in einer stabilen Architektur, auch mit überschaubaren Budgets möglich. Zwischen einfachen, videobasierten Szenarien und hoch-immersiven 3D-Welten, gibt es eine Vielzahl von skalierbaren Lösungen, angepasst auf Ihre Projektziele.

Anwendungsbeispiele:

  • Fahrermodelle - Die HFC verfügt über jahrelange Erfahrung bei der Nachbildung von menschähnlichem Fahrverhalten. Eingesetzt werden Fahrermodelle unter anderem im Rahmen virtueller Fahrdynamik-Evaluationen oder bei der Bewertung von Tunnelkonfigurationen.
  • Evakuierungsmodelle - Bei der Auslegung von öffentlichen Gebäuden wird Unterstützung bei Fragen der Evakuierung durch Modelle des menschlichen Verhaltens in Notfall- und Fluchtsituationen ermöglicht.
  • Begehungssimulationen - Virtuelle 3D-Simulatoren erlauben eine Begehung von Gebäuden im Entwurf; beispielsweise zur Untersuchung von Beschilderungen, Werbewirkung und Verhalten in Gefahrensituationen.
 

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Prof. Dr.-Ing. Thomas Jürgensohn
Prof. Dr.-Ing. Thomas Jürgensohn
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